Deutsche Meister unter sich

Nun steht alles fest. Nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Gruppenkonstellation sind seit dem letzten Wochenende in Stein gemeißelt.

Bild: Christian Kadgien

Nach den empfindlichen Niederlagen gegen Ahlhorn (1:5) und Hannover (4:5) belegt der TV Brettorf doch „nur“ den 2. Tabellenplatz in der Nordstaffel. Somit treffen die Silbermedaillengewinner des Europapokals auf zwei Südvertreter, nämlich auf den TV Käfertal und den TV Schweinfurt-Oberndorf. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, lässt sich im Vorfeld nur schwer beurteilen. Während Brettorf und Oberndorf sich schon einige Male bei Deutschen Meisterschaften gegenüberstanden, gab es das Duell zwischen TVK und TVB in einem Pflichtspiel noch nie.

Bild: Facebookseite TSV Pfungstadt

Profiteur der Niederlagen des TV Brettorf ist der VFK Berlin. Als Erstplatzierter der Nordstaffel treffen die Deutschen Meister aus der Feldsaison auf den Deutschen Meister der vergangenen Hallensaison, den TSV Pfungstadt. Beide Abwehrreihen gehören zu den Besten der Welt und werden dazu von Nationalangreifern angeführt. Steve Schmutzler und Lukas Schubert, das Duo das Deutschland zum World-Games Titel führte, trifft nun aufeinander. Eines der vielen Highlights, die an dieser Deutschen Meisterschaft erwartet werden dürfen.

Auch der Ahlhorner SV möchte am Sonntag noch mitwirken. Dafür benötigt es mindestens einen Sieg gegen einen der beiden zuvor genannten. Im Heimspiel gegen den VFK hat man gezeigt, dass man mit den Männern aus der Hauptstadt mithalten kann. Eine sehr knappe 4:5 Niederlage im Februar gibt Hoffnung für eine mögliche Revanche in Mannheim.

Auch der TSV Pfungstadt ist nicht unschlagbar. Mit fünf(!) Niederlagen in der abgelaufenen Hallensaison, spielte der TSV eine seiner schlechtesten Saison im Oberhaus. Dies will sich Ahlhorn zu Nutze machen und den angeschlagenen Europapokalsieger stürzen.

Beide Gruppen sind dieses Jahr nur schwer zu berechnen. Die beiden Meister aus der Süd- und Nordstaffel sind wahrscheinlich die beiden Topfavoriten auf den Titel. Doch das Feld der sechs Mannschaften ist leistungstechnisch gesehen so nah beieinander wie noch nie! Die Tagesform wird am Ende dafür ausschlaggebend sein, welche vier Mannschaften den Samstag überstehen und somit um die Medaillen spielen dürfen.

In der nächsten Ausgabe der „Road to the finals“ geben wir unsere Einschätzung zu jedem der sechs Teilnehmer.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.